News

Als im Vorjahr in Frankreich die Fußball-WM der Frauen ausgetragen wurde, widmete die renommierte New York Times dem Thema Spielmanipulationen einen langen Beitrag und kam zum Schluss, dass auch der Frauenfußball nicht gefeit ist vor krummen Geschäften.

Risiken lauern überall – natürlich auch im Frauenfußball

Bei der WM selbst wurden Millionen und Millionen Dollar gewettet, in Spanien flogen Kriminelle auf, die Spiele manipulieren wollten, und in Belgien erhielten tatsächlich drei Spielerinnen des U-16-Nationalteams das unmoralische Angebot, ein Match für 50.000 Euro zu „fixen“. Pro Kopf, versteht sich.

Aktiv in der Bewusstseinsbildung im Frauenfußball bei den Nationalteams und auf UEFA Ebene ist der Play Fair Code schon seit vielen Jahren. Neu und erstmals gab es dieses Jahr einen Schwerpunkt in der Planet Pure Frauen Bundesliga, die somit fixer Bestandteil im Schulungsplan wurde.

„Die Trainings mit den meisten Mannschaften konnten wir im Laufe des Sommers unter Berücksichtigung der entsprechenden Abstandsregelungen problemlos machen.“, resümiert Integritätsreferent Markus Sukdolak. „Für uns war wichtig, dass möglichst alle Mannschaften bis zu Beginn der neuen Meisterschaft wissen, wie Wettspielmanipulationen angeleiert werden, und vor allem dass alle Spielerinnen einen Notfallplan haben: Wie verhalte ich mich, wenn ich angesprochen werde, wen soll ich informieren, welche Hotlines gibt es? Was uns freut, ist die aktive, konstruktive und unkomplizierte Zusammenarbeit mit den Vereinen. Trotz herausfordernder Zeiten war die Terminkoordination kein Problem, und auch dies ist ein klares Zeichen, wie ernst man es auch bei den Damen im ÖFB mit Integrität im Sport meint.“

 

Datum:

Kategorie: Schulung

Zurück zur Übersicht