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Prävention ist der Schlüssel, um Wettspiel- und Spielmanipulationen zu verhindern, doch sie ist kein Zauberstab. „So viel gesprochen und gewarnt auch wird, es gibt keine Garantie, dass nicht doch etwas passiert“, sagt Play Fair Code-Präsident Günter Kaltenbrunner. „Deswegen müssen wir aufmerksam bleiben und immer wieder unsere Botschaften und unser Wissen verbreiten.“

Basketballer erneut geschult

Aufgrund anderer sportlicher und außersportlicher Ereignisse im Jahresverlauf scheint es fast nicht mehr wahr, dass der aufgeflogene Wettbetrug rund um Akteure des Superliga-Basketballvereins UBSC Graz nicht einmal ein Jahr zurückliegt. Ende Januar wurden fünf Sportler verhaftet und des schweren gewerbsmäßigen Betrugs angezeigt.

Der Play Fair Code schaltete sofort. Obwohl erst 2018 alle Basketballvereine der obersten Liga besucht worden waren, wurde anlassbezogen in diesem Jahr in Zusammenarbeit mit der Liga eine zweite Runde organisiert. Der erste Workshop in Graz wurde noch vor dem Lockdown im März abgehalten, im September und Oktober folgten alle anderen Vereine. Ebenso angestartet wurde Ende 2020 auch eine zweite Schulungsrunde in der 2. Liga.

„Unabhängig davon was die Ermittlungen der Polizei im Grazer Fall ergeben werden, war es extrem wichtig unmittelbar und jedenfalls vor dem Start der neuen Saison zu reagieren. Natürlich glauben wir grundsätzlich an das Gute im Sport. Naiv sind wir allerdings auch nicht. Wie schon gesagt, Prävention ist ein Schlüssel, aber kein Zauberstab.“

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Kategorie: Schulung

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