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Der Salone d’Onore in den Räumlichkeiten des Italienischen Olympischen Komitees (CONI) ist eine Art Heiligtum des Sports auf der Apenninen-Halbinsel. Im Ehrensaal werden nur die wichtigsten Termine des italienischen Sports abgehalten. Mit anderen Worten: Im Salone d’Onore findet nur statt, was wirklich Gewicht im Sport hat. Und eben auch die Abschlussveranstaltung des Erasmus+“ Projektes „Anti Match-Fixing Top Training“, kurz AMATT.

Wenn der „Play Fair Code“ moderiert

Ziel des Projektes, das im Jänner 2017 mit renommierten Partnern wie Transparency International und der International Betting Integrity Association startete, war die Entwicklung einer Schulungsmethodik für Top-Entscheidungsträger in nationalen und internationalen Sportverbänden sowie in Medienunternehmen.

Die internationale Konferenz markierte den Projektabschluss, präsentierte die Resultate und Inhalte und bot darüber hinaus die Möglichkeit, sich mit Institutionen und Experten aus verschiedenen Ländern und Vertretern aus Sportorganisationen, der Wettbranche und anderen Stakeholdern auszutauschen.

Play Fair Code - Geschäftsführer Severin Moritzer moderierte dabei eine Gesprächsrunde mit Friedrich Martens (IOC), Rute Soares vom portugiesischen Fußballverband (FPF) und Roberto Ribaudo von Interpol (Italien). Im Zentrum der Ausführungen standen aktuelle Bemühungen und konkrete Lösungsmodelle, um Korruption im Sport und insbesondere Spielmanipulation bekämpfen zu können. „Jeder Beitrag ist wertvoll“, resümierte Moritzer, „ersichtlich wurde für uns einmal mehr, dass nicht genug getan werden kann, um auf Risiken und Wirkungen von Spielmanipulationen hinzuweisen. Der Play Fair Code ist im Erasmus+ Programm sehr gut verankert, und hinzufügen möchte ich: Zu Recht!

 

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Kategorie: Projekte

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