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Die nunmehr vierte Teilnahme des Play Fair Code als Expertenpartner an einem Erasmus+ Projekt spiegelt die Nachfrage am österreichischen Erfolgsmodell klar wider.

Kick-off zum Erasmus+ Projekt „Against Match Fixing“

Nach Abschluss der beiden Erasmus+ Projekte „Fix the Fixing“ und „European Rookie Cup“ im Jahr 2017 unterstreicht die Kooperation mit der polnischen Fußballiga Extraklasa das kontinuierliche Interesse hochkarätiger internationaler Partner am österreichischen Best-Practice-Ansatz des Play Fair Code. „Against Match Fixing“ ist das mittlerweile vierte Erasmus+ Projekt mit Beteiligung des Play Fair Code. Die Kick-off Veranstaltung fand vergangene Woche in Warschau statt.

Als allgemeines Ziel von „Against Match Fixing“ wurde die akademische und praktische Entwicklung von international anwendbaren Handlungsanleitungen zur Aufklärung und Bekämpfung von Spielmanipulation und Wettbetrug definiert. Neben einem detaillierten Überblick über die europäische Rechtslage im Bereich des Strafrechts und der verbandsrechtlichen Standards, werden erstmals auch die Jurisdiktionen in Südamerika und Asien überblicksmäßig in die Analyse einbezogen. 

Das für die Dauer von drei Jahren angelegte Projekte umfasst unter anderem eine länderübergreifende Fragebogenerhebung mit Athleten, um Motive für eine Beteiligung an Spielmanipulationen zu ergründen.

Mit an Bord sind neben der Ekstraklasa und dem Play Fair Code auch die National Sports Academy NSA (Sofia, Bulgarien),  das Center for Investigative Journalism SCOOP (Skopje, Mazedonien), die European Sport Security Association ESSA (Brüssel, Belgien), das Centro Universitario Sportivo CUS (Palermo, Italien), das European Institute for Interdisciplinary Research EIIR (Paris, Frankreich) sowie die Deutsche Sporthochschule (Köln, Deutschland).

Ekstraklasa-Präsident Marcin Animucki legt ein besonderes Hauptaugenmerk auf die Bewusstseinsbildung junger Fußballer: „Ein fundamentales Ziel ist die Sensibilisierung junger Sportler, welche sich kurz vor dem Einstieg in den Profisport befinden. Ihnen müssen die Risiken schonungslos aufgezeigt werden, welche mit dem Phänomen Match-fixing einhergehen.“

Play Fair Code Geschäftsführer Severin Moritzer: „Mittlerweile haben wir schon ein wenig Routine in unserer Mitarbeit beim Erasmus+ Programm der Europäischen Union sammeln können. Damit sind wir nun in der Position, die Expertise aus unseren nationalen und internationalen Aktivitäten als echten Mehrwert in die neuen Erasmus+ Projekte einfließen zu lassen. Es ist nicht hoch genug einzuschätzen, dass wir als sehr schlanke Organisation international - im übertragenen Sinn - als Feinkostladen für das Thema Prävention wahrgenommen und nachgefragt werden.“

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Kategorie: Projekte

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