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Erasmus + Fix the Fixing: Vorläufige Resultate einer europaweiten Athletenumfrage zum Thema Spielmanipulation mit großer Relevanz.

Europaweite Studie über Match-Fixing

Das Erasmus+ Projekt FIX the FIXING der Aristoteles Universität in Thessaloniki mit Expertenbeteiligung des Play Fair Code führte 2016/2017 eine wissenschaftliche Studie auf Interviewbasis bei insgesamt 607 europäischen Athleten in Griechenland, Frankreich, Österreich, Irland, England und Zypern durch.

Die Auswertung der Umfrage zeigt, dass 34,7% (Österreich: 10%) der Athleten glauben, dass Spiele ihrer eigen Liga manipuliert gewesen sind.

Die Mehrheit der Athleten gab an ein Spiel allenfalls wegen einer eigenen finanziellen Schieflage manipulieren zu wollen oder um sich ein leichtes Zusatzeinkommen zu verschaffen. 

20% (Österreich: 2%) der Athleten hatten positive Kenntnis über ein manipuliertes Spiel in ihrer eigenen Mannschaft innerhalb der letzten 12 Monate.

12.6% (Österreich: 3%) der Athleten waren eigenen Anbagebn zufolge an einem Spiel beteiligt, dass sich im Nachhinein als manipuliert herausgestellt hat. 

15% (Österreich: 1%) der Befragten gaben an in den letzten 12 Monaten angesprochen worden zu sein, ob sie ein Spiel manipulieren können bzw. wollen.

18% (Österreich: 10%) der Sportler glaubten im Rahmen dieser Befragung, dass sie Spiele an denen sie selbst teilnhemen bewetten dürfen. 

“Die Resultate zeigen das Phänomen Spielmanipulation sehr klar auf und unterstreichen die dringende Notwendigkeit basierend auf wissenschaftlich Methoden im Bereich der Bewusstseinbildung und Schulung zu reagieren.”, so Professor Vassilis Barkoukis von der Aristoteles Universität und  Projektkoordinator von FIX the FIXING.

Play Fair Code Geschäftsführer Severin Moritzer: “Die empirischen Daten zeigen, dass Spielmanipulation und die Anfälligkeit einer Beteilugung daran nach wie vor ein massives Problem im Sport ist. Auf Basis der österreichischen Resultate der Studie und unserer erfolgreichen Erfahrung der vergangenen fünf Jahre, können wir aber ganz klar festhalten, dass Prävention im Sinne von Schulung, Aufklärung und Information bei und mit den Athleten und den weiteren Stakeholdern die effektivste und effizienteste Herangehensweise ist, um nachhaltige Bewusstseinsbildung zu generieren. Hier werden wir unseren erfolgreichen Weg in Österreich konsequent weitergehen.”

Fix the Fixing ist ein gemeinsames Projekt des Play Fair Code mit Vertretern der University of Limerick (Irland), der Queen`s University of Belfast (UK), dem IRIS – Institute de Relations Internationales et Stratégiques (Frankreich) und des International Council for Coaching Excellence (Zypern) unter der Projektkoordination der Aristoteles University Thessaloniki mit dem Ziel der Entwicklung innovativer Schulungsansätze.

Mehr Information hier: www.fixthefixing.eu

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Kategorie: Projekte

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